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30.07.2010
 
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Schulungsleiter Frank Salamon während der Vorführstrahlung, die schon nach der ersten Anwendung beeindruckende Ergebnisse zeigt.

Frank Salamon selbst zu den Besonderheiten dieses Workshops:
"Wir haben hier die einmalige Möglichkeit in einem bewohnten denkmalgeschützten Haus direkt unter dem Dachstuhl arbeiten zu können. Also alles komplett live und unter realen Bedingungen. Besser können wir gar nicht demonstrieren, wie schnell, einfach und sauber Jedermann mit dem torbo Feuchtsystemstrahlverfahren arbeiten kann."

Was soll denn da jetzt genau unter dem Dachstuhl passieren und wo liegt die Herausforderung, Herr Salamon?
"Die Hausbesitzer wollen den Dachstuhl ausbauen und als zusätzlichen Wohnraum nutzen. In dem Zug sollen auch die stark nachgedunkelten und unansehlichen Dachbalken wieder in ihren ursprünglichen hellen und freundlichen Zustand versetzt werden. Die Familie hat bei Salamon und Zimmermann um Beratung gebeten, weil als Alternativen standen nur aufwendiges und extrem staubiges Abschleifen oder die Behandlungen mit chemischen Mitteln zur Wahl. Die besondere Herausforderung ist hier, dass wir möglichst staubfrei und schnell arbeiten, da das Haus ganz normal bewohnt wird. Mit dem von uns angewandten Verfahren werden wir in ca. 2 bis 3 Stunden mit dem kompletten Dachstuhl durch sein."

Und wie kamen Sie jetzt darauf, daraus einen Workshop zu machen und an welche Zielgruppe ist dieser gerichtet?
"Es gibt viele Leute, die gerne solche Restaurierungsarbeiten im Holzbereich durchführen möchten, ob nun Privatmann oder Dienstleister, aber vor dem Aufwand und dem ganzen Staub und Dreck zurückschrecken und gar nicht wissen, welche Alternativen es da gibt. Unser Workshop richtet sich an alle, die in dem Bereich der Holzbearbeitung und -aufbereitung tätig sind, aber eben auch den Privatmann. Wie Sie sehen, haben sich bereits 15 Interessierte eingefunden, und toll ist, dass wir auch ein wirklich gemischtes Publikum aus Handwerkern, Dienstleistern und Privatleuten haben. Die Leute haben hier direkt die Möglichkeit die Technik selbst auszuprobieren, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Aber nun alle die Schutzbrillen aufsetzen, damit es losgehen kann."

So, Herr Salamon, die erste Probestrahlung ist gelaufen, wie beurteilen Sie das Ergebnis?
"Sie haben selbst gesehen, wie schnell das Dunkle von den Balken verschwunden ist und wie gering die tatsächliche Staubentwicklung war. Jetzt ist der Balken noch feucht, aber man kann schon ganz deutlich den Unterschied erkennen und nach dem kompletten Abtrocknen ist er wieder richtig schön hell und der Hingucker in diesem Dachstuhl."

Welches Verfahren wird jetzt hier genau eingesetzt? Vielleicht können Sie uns noch ein paar Worte über die Technik sagen, Herr Salamon.
"Ja, gerne, dafür sind wir ja auch alle da. Wir setzen hier das torbo Feuchtsystemstrahlverfahren ein und als Strahlmittel verwenden wir Glasperlen. Die Glasperlen werden mit einem Druck von 5 bar auf das Holz geschossen und da sie von Wasser ummantelt sind, haben wir die Möglichkeit mit dieser geringen Staubentwicklung zu arbeiten. Außerdem zählen Glasperlen zu den sogenannten Softstrahlmitteln, und sind für diese Anforderungen optimal geeignet. Sie sind perfekt rund, so dass sie auch keinerlei Beschädigungen auf empfindlichsten Flächen, wie z.B. auf diesem weichen Fichtenholz verursachen. Wie man deutlich sehen kann sind hier auch nur die weichen Jahresringe entfernt worden und die harten werden freigelegt. Zurück bleibt eine erstklassige Maserung. Eine Besonderheit ist ebenfalls, dass der torbotrailer selbst vor dem Haus steht und lediglich der Strahlschlauch über die Hausfassade bis zum Dachboden und dann durch das Fenster reingezogen wurde. Das Ganze ist bis zu einer Höhe von 60 Metern möglich und das ist schon beeindruckend."

An dieser Stelle erst einmal danke für die Informationen, Herr Salamon.

Hier haben wir jetzt die Eheleute Bernd und Lilli Abel. Familie Abel, was sagen Sie zu dem, was Sie eben gesehen haben und warum nehmen Sie an diesem Workshop teil?
"Wir besitzen 2 Wohnhäuser in Meiderich, die ebenfalls um die Jahrhundertwende gebaut wurden. Wir denken schon seit Jahren darüber nach die Dachstühle auszubauen, weil wir gerne eine Bibliothek und ein Arbeitszimmer hätten. Wir haben in der Presse über diesen kostenlosen Workshop gelesen und uns gedacht, dass das eine perfekte Lösung für uns wäre, weil unsere Häuser ebenfalls voll bewohnt sind, und wir uns bisher immer vor dem ganzen Dreck und Aufwand gescheut haben. Aber das eben gezeigte Verfahren hat uns voll und ganz überzeugt und wir denken jetzt ernsthaft darüber nach, die Restaurierungsarbeiten noch in diesem Frühjahr durchführen zu lassen."

Hören wir noch einige Stimmen. An dieser Stelle Bernd Braun in seiner Funktion als Heimatforscher und -schützer in Duisburg-Huckingen.
"Ich fand die ganze Vorführung sehr aufschlußreich und auch ermutigend, und möchte das gezeigte Verfahren an einem mittelalterlichen Wohnturm in Huckingen anwenden. Seit Jahren suche ich schon nach der perfekten Lösung, und nun können wir das Projekt unter der fachlichen Beratung von Frank Salamon endlich in Angriff nehmen. Für mich persönlich hat sich dieser Workshopbesuch absolut gelohnt."

Und was sagt der Holz- und Bautenschutztechniker Rolf Nagler aus Grefrath als Fachmann dazu?
"Ich fand die ganze Präsentation sehr informativ und obwohl ich das torboverfahren schon kenne, bin ich doch immer wieder überrascht, welches Einsatzspektrum es bietet. Außerdem haben mich hier auch Aufwand und Leistung absolut überzeugt. Mag man sich gar nicht mehr vorstellen, dass man mit der Flex an das Holz geht. Ich finde aber auch die Workshopidee an sich klasse. Da bin auch mal schnell aus Grefrath nach Duisburg rübergefahren, weil mir bietet so eine Informationsmöglichkeit auch mehr Sicherheit gegenüber der Kundschaft, weil ich selbst informierter bin und als Dienstleister dieses Verfahren in meine Angebotspalette reinnehmen werde. Ich miete ja schon seit Jahren die Maschinen von Salamon und Zimmermann und bin bis jetzt immer bestens damit gefahren. Dieses neue Verfahren der Holzaufarbeitung hat mich ebenfalls vollkommen überzeugt. Ausserdem steht bei Problemen Frank Salamon immer zu Verfügung und bisher haben wir selbst für die schwierigsten Einsätze immer eine Lösung gefunden."

Als Fazit aus dem Ganzen kann man ziehen, dass diese Liveveranstaltung durchweg positiv angekommen ist und alle Beteiligten solch eine Teilnahme absolut empfehlen und auch gerne an weiteren Workshops teilnehmen würden.

Haben auch Sie einen Spezialfall, zu dem Sie eine Beratung wünschen?
Frank Salamon hilft Ihnen gerne und steht unter der Rufnummer 0172 - 243 64 44 zur Verfügung.

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